Archiv 2004

Armut im Bodenseekreis, mit Walter Ringwald

am 17. November 2004 fand eine Mitgliederversammlung des SPD Ortsverein Bermatingen statt.
In der sehr gut besuchten Veranstaltung konnte Walter Ringwald, Diplomsozialarbeiter im Sozialamt des Bodenseeekreises durch fundiertes Fachwissen einen sehr interessanten Vortrag zum Thema Armut im Bodenseekreis halten. In der Einführung wurde zuerst die Definition "Ab wann ist man Arm" aufgezeigt.
Danach wurde der Bodenseekreis beleuchtet. Da auch hier die Arbeitslosigkeit auf 6 % angestiegen ist, wird auch das Thema Sozialhilfe im Kreis leider an Bedeutung gewinnen. Dazu wurde dann auch die Chance der betroffenen Bürger durch Hartz IV erläutert.
In der anschliessenden lebhaften Diskussion durch die zahlreich erschienen Mitglieder wurden viele Fragen geklärt und weitere Informationen verteilt.
Zum Schluss stellten sich noch die beiden Kandidaten für den Kreisvorsitzenden vor. Mit Jochen Jehle und Jürgen Leber-Becker gehen zwei kompetende Kandidaten um den Kreisvorsitz ins Rennen.

Bericht im Südkurier

Ganztagsschule in der Grundschule Bermatingen

Ganztagsschule in der Grundschule Bermatingen
In der Sitzung des SPD Ortsvereins Bermatingen am Mittwoch den 14.07.2004 diskutierten die Genossen das Thema „Ganztagsschule / -betreuung an der hiesigen Grundschule“. Wie sieht die Situation aktuell in Bermatingen aus?
Zur Zeit wird durch das ehrenamtlich Engagement von Bürger und Bürgerinnen eine Betreuung an 2 Tagen bis 16:15 Uhr angeboten. Ausserdem wird für die Kinder ein Mittagessen aus Friedrichshafen kommend bereitgestellt. Dafür wird wöchentlich ein Betrag von 17 € erhoben. Das Angebot wird leider nur gering benutzt da die ganze Woche, einzelne Tage oder nur Mittagessen nicht angeboten wird. Dies, so teilte der Elternbeiratsvorsitzender Hr.Molnar dem Vorsitzenden Andreas Kemmer mit, wurde von Mitgliedern des Gemeinderates mit den Worten „man wolle die Faulheit nicht unterstützen!“ abgeschmettert.

Wahrscheinlich wissen die Herren auch nicht, dass die Gemeinde Bermatingen einen Förderantrag nach dem Bundesprogramm „Investitionen Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) gestellt hat.
Lobend wurde hervorgehoben, dass unserer Landtagsabgeordneter Norbert Zeller anlässlich der Grundschuleinweihung den Bürgermeister und die Schule auf das Programm hingewiesen hatte. Dabei geht es um Fördermittel des Bundes für den Ganztagsschulbereich (IZBB - Investitionsprogramm Zukunft und Bildung ). Hier bekommt die Gemeinde für dieses Jahr 90 Prozent der Investitionskosten, also 222.000 € Bundesmittel. Dies bedeutet dann für Bermatingen, Ganztagsschule an mindestens 3 Tagen und einschließlich Mittagessen. Die schulische Entwicklung in Richtung Ganztagsschulen bedeutet nach Darstellung der SPD nicht, dass Eltern aus ihrer Erziehungsverantwortung entlassen werden. Jedoch bedeuten Ganztagsschulen bessere Lernbedingungen für leistungsschwache und leistungsstarke Schüler gleichermaßen. Inzwischen wird auch die gesellschaftliche Notwendigkeit selbst von Arbeitgeberverbänden hervorgehoben.

Und es geht anderswo ja auch! Schaut man sich mal bei den Nachbarorten wie Meersburg, Hagnau, Immenstaad und Markdorf um, so sieht es da ganz anders aus. Hier wird eine „wirkliche“ Ganztagsschule /-betreuung angeboten. Das heisst; die Kinder sind teilweise schon von morgens ab 7:00 bis 17:00 Uhr betreut ,werden verköstigt und das ganze 5 Tage in der Woche und zudem flexibel „buchbar“.

Wie kann man nun die Situation in Bermatingen verbessern ? Viele Vorschläge kamen aus den Reihen der Mitglieder des SPD Ortsvereins. So war klar, dass eine qualifizierte Betreuung notwendig ist. Dabei könnte die Schule selbst Fördeangebote bereithalten und Arbeitsgemeinschaften, Projekte anbieten. Ziel sollte sein, den Ganztagsschulbetrieb in Form eines rhytmisierten Angebotes auf fünf Tage auszudehnen. ist. Dabei sollte auch die flexible Nutzung möglich sein, auch wenns dann „nur“ das Mittagessen ist.
Das dies Geld kostet ist klar, aber im Hinblick auf die anstehende Entscheidung für oder gegen das Mesnerhaus wurde bemerkt, das Mesnerhaus ist nach der Konzeptvorstellung im DGH eine einmalige Investition, bis auf geringe Unterhaltskosten für Wasser, Strom, Heizung. Die laufende Pflege vom Haus wird durch ehrenamtliche Leistungen erbracht. Aber, so die einhellige Meinung, durch das Mesnerhaus könnten hier durchaus Synergien entstehen, um eventuelle Spielenachmittage auch ins Mesnerhaus zu verlegen. Eine einmalige Investition in die Zukunft also! Auch die Einrichtung in dem gerade entstehenden Gebäude der „pauline 13“, so die Überlegungen, könnte hierbei eine unterstützende Rolle spielen. Für die Bewohner und das Betreuungspersonal wird sicherlich eine Grossküche installiert. Von der Küche aus könnte ja dann vielleicht auch die Schule und bedüftige ältere Mitbürger/innen im Messnerhaus mit einem frisch zubereiteten Mittagstisch versorgt werden.
Die räumliche Nähe der beiden Gebäude, Mesnerhaus und pauline könnten zu einer Runden Sache werden für die „Ganztagsschule an der Grundschule“ und für unsere Kinder in Bermatingen.

Infostand des OV Bermatingen

Infostand des OV Bermatingen vor dem Rathaus
Das es mit Kandidatenvorstellungen in Hinterzimmern meistens nicht klappt und die Resonanz eher kläglich ist, hat die Genossen der Bermatinger SPD bewogen „auf die Strasse zu gehen“ und auf die Bürger zuzugehen.
Dieses hat wieder einmal am Samstag, den 05. Juni 2004 morgens mit dem Infostand vor dem Bermatinger Rathaus sehr gut geklappt, war doch ein reges Kommen und Gehen am Stand zu verzeichnen.
Die Damenwelt war angetan von den angebotenen Rosen, aber auch der angebotene Kaffee nebst Hefezopf wurde geschätzt. Es kam zu guten Gesprächen, bei denen auffiel, dass zum Thema Mesnerhaus, wenn überhaupt andiskutiert, nur kritisiert wurde dass die Informationsveranstaltung erst nach der Kommunalwahl stattfinden soll. Trotzdem war Gelegenheit die Position der SPD zu diesem Thema zu kommunizieren die da lautet: Ein überzeugendes Nutzungskonzept ist notwendig, die finanzielle Machbarkeit muss nachgewiesen sein und es darf nicht zu einem gegenseitigen Gegeneianderausspielen von anderen kommunalen Einrichtungen kommen. Es darf keinesfalls dazu kommen dass es z.B. heisst: Entweder Hallenbad oder Mesnerhaus, Schulbetreung oder Mesnerhaus u.s.w..
Wieder einmal wurde im Laufe des vormittags allen dort Anwesenden klar, dass es endlich weitergehen muss mit der Umgehungsstrasse. Die Planungen wie vorgesehen werden von der SPD voll unterstützt, müssen aber noch durch individuell auf Bermatingen zugeschnittene Maßnahmen wie Schallschutz, Geschwindigkeitsbeschränkungen etc. ergänzt werden.
Beim Thema Schule kam zum Ausdruck dass es schade wäre, wenn es nicht zum Angebot einer ganztäglichen Schulbetreung käme, zumal dann die in Aussicht gestellten Mittel der Bundesregierung nicht in Bermatingen landen würden. Der anwesende Spitzenkandidat für den Kreistag, Jochen Jehle aus Wittenhofen, konnte berichten, dass es dort zu diesem Thema überhaupt keine Probleme gibt und Eltern wie Schule und Kommune an einem Strang ziehen.
Einen europäischen touch bekam die Veranstaltung als sich eine Gruppe niederländischer Radtouristen zu einem Kaffee einladen ließ. Schnell war man beim Thema Europa und sich einig daß unter dem Strich „Europa“ für alle Vorteile bringt. Die Gruppe ist z.Zt. auf dem Wirthshof Campingplatz und hatte natürlich zuhause Briefwahl gemacht.

 

Kommunalwahl 2004

Am 13. Juni 2004 findet die
Kommunalwahl, Kreistagswahl und Europawahl statt !
Derzeit haben wir im Gemeinderat Bermatingen zwei Sitze.

Unser Ziel ist diesmal => 3 Gemeinderäte !
Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung !!

In unserer Jahreshauptversammlung am 03.März haben wir unsere Kandidatenliste abgestimmt. Hier das Ergebnis:
unsere Kandidaten für Bermatingen:
1. Herbert Grau
2. Elisabeth Gutemann
3. Andreas Kemmer
4. Peter Dick
5. Marita Buchwalsky
6. Gisbert Schellhammer
7. Sabine Dick
8. Jochen Pagel
und unsere Kandidaten für Ahausen:
1. Andreas Fonferek
2. Eberhard Waffenschmidt
3. Hans.-J. Czaika

 
 

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Bundestagskandidat Leon Hahn